Ein Sunk Costs Fallacy – Experiment mit Amazons Mechanical Turk

Ein besseres Beispiel wie man das Sunk Costs Fallacy – Problem untersuchen kann, liessen sich meiner Meinung nach Stanovich und West einfallen.

In deren Untersuchung wurde den Teilnehmern folgendes Szenario vorgelegt:

Sie haben gerade eine Rabatt-Karte beim Videoverleih X für 50 Euro. Damit kriegen sie einen 50%-Rabatt auf den Normalpreis von 3 Euro.
Kurz danach macht Videoverleih Y auf mit einem Normalpreis von 2 Euro auf. Videoverleih X ist 10 Minuten mit dem Antwort weg von ihrer Wohnung, während Videoverleih Y zu Fuß zu erreichen ist (1/2 block from your apartment). Wie viele Ihrer nächsten 20 Videos würden sie vermutlich beim näheren, aber teureren Videoverleih Y ausleihen?

[ In der no-sunk-cost Bedingung entfallen die 50 Euro für die Rabattmarke. Die Videos bei X kosten dann 1,50 Euro.]

Die VPN entscheiden sich in der Sunk-Cost-Fallacy-Bedingung im Schnitt ca. 4,6 Mal für Y, in der anderen Bedingung aber 6,6 Mal für Y, was signifikant unterschiedlich ist.

Das ganze Experiment wurde nun auch mit Amazons Mechanical Turk repliziert.

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Eingeordnet unter Entscheidungsfindung, Studien

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