Eine Forschungsdekade zur Rekognitionsheuristik

In ihrem Überblicksartikel zur Rekognitionsheuristik ziehen Gerd Gigerenzer und Daniel Goldstein ein vorläufiges Fazit.

Es spricht vieles dafür, dass die Rekognitionsheuristik die Schlussfolgerungen einer substanziellen Proportion der Menschen erklärt. Dies gelingt sogar, wenn einer oder mehrere dagegensprechende Hinweise vorhanden sind.
Die Menschen sind adaptive Entscheidungsfinder, denn die Übereinstimmung sinkt, wenn die Validität der Hinweise bzw. die Validität in der Situation niedrig oder gar nicht vorhanden ist.
Im Falle von widersprüchlichen, unvereinbaren Hinweisen scheinen einigen Individuen dazu zu tendieren, unterschiedliche Strategien zu wählen. Darüber ist noch vergleichsweise wenig bekannt.

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Eingeordnet unter Entscheidungsfindung, Studien

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