Fragen zur DIN 33430 – Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeurteilung (1)

Da ich mich bald (wobei bald relativ ist) mehr mit der DIN 33430 beschäftigen werden, bin ich dabei mich einzulesen. Um mich selbst zu testen, erstelle ich Fragen zu dem Gelernten. Wer will, kann ja mitraten 😉 

1. Welche dieser Aussagen sind falsch (es können mehrere Optionen angekreuzt werden)?

  1. für die strukturierte Beobachtung ist eine gründliche Beobachtung nötig
  2. bei der nicht-teilnehmenden Beobachtung hat man meist einen festen Beobachtungswinkel
  3. die passiv-teilnehmende Beobachtung ist im Vergleich zu aktiv-teilnehmenden und zur nicht-teilnehmenden Beobachtung am unnatürlichsten
  4. bei der direkten Beobachtung ist die Menge der registrierten Daten beschränkt
  5. die indirekte Beobachtung erlaubt nur wenig Interpretationsspielraum

2. Hinsichtlich welcher Parameter müssen Beobachtungseinheiten definiert werden?

  1. Intensität
  2. Anfang
  3. Ende
  4. Häufigkeit
  5. Inhalt

3. Welche Kriterien sollen gute Beobachtungseinheiten erfüllen?

  1. die Einheit sollte von allen Beobachtern zuverlässig identifiziert werden
  2. das beschriebene Verhalten sollte in der Beobachtungssituation vorkommen
  3. die Beschreibung solle sowohl motorisches als auch verbales Verhalten beinhalten
  4. das Merkmal sollten in allen relevanten Facetten beschrieben werden
  5. die Liste der Verhaltensweisen sollte von einem einzelnen Beobachter gut überblickt werden

4. Welche Aussagen der Aussagen bezüglich Registrierung und Dokumentation der Beobachtung treffen zu?

  1. beim time sampling werden ausgewählte Ereignisse immer registriert, wenn sie auftreten
  2. beim event sampling werden alle relevanten Verhaltensmerkmale registriert, selbst wenn sie nicht im Beobachtungsplan aufgenommen worden sind
  3. beim event sampling werden die festgelegte Ereignisse während der gesamten Beobachtungszeit registriert
  4. beim time sampling wird registriert, wie oft ein bestimmtes Ereignis während eines Intervalls auftritt
  5. die Häufigkeit eines Verhaltens wird genauer mit dem event sampling (statt mit dem time sampling) bestimmt

5. Welche Aussagen zum Beurteilen sind richtig?

  1. die Beurteilung ist nicht begründungspflichtig
  2. Ratingverfahren erlauben die Einstufung verschiedener Merkmale eine Person
  3. bei der Beurteilung findet eine intuitive Gewichtung der einzelnen Hinweisreize, wobei Häufigkeit und Bedeutsamkeit entscheidend sind
  4. der Vorteil bipolarer Skalen beim Rating liegt in der sprachlichen Präzisierung des Merkmals
  5. Rangplätze sagen nichts über die Ausprägung des beurteilten Merkmals aus
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Ein Kommentar

Eingeordnet unter AO Psychologie, Personalauswahl

Eine Antwort zu “Fragen zur DIN 33430 – Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeurteilung (1)

  1. Gibt es auch eine Lösung dazu?

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