9. Fachgruppentagung der AO-Psychologie in Mainz

Interessante Vorträge habe ich gesehen:

Leisten Beschäftigte mit mikropolitischen Ambitionen weniger?
Nora Schütte, Janis Heupel & Gerhard Blickle Universität Bonn (-> Ergebnis: Ja, aber nur wenn ein Klima herrscht, das wenig Eigeninitiative fördert)

Wie Bedrohungen und Unterstützung auf Voice-Verhalten wirken Diana Boer¹ & Johannes Leder² ¹Universität Koblenz-Landau ²Universität Hildesheim (-> Ergebnis:  Bedrohungen beeinflussen die Wahrscheinlichkeit Voice-Verhalten zu zeigen negativ; Voice-Verhalten kann trotzdem gezeigt werden, wenn  sich die Person einen individuellen Nutzen davon verspricht)

Konstruktiv-kritisches freiwilliges Arbeitsengagement von PraktikantInnen
Jenny S. Wesche, Daniel May & Rudolf Kerschreiter Freie Universität Berlin (-> Ergebnis: bessere PraktikantInnen, wenn Möglichkeiten zur Orientierung und Qualifizierung gegeben sind und die Führungskraft offen für Vorschläge ist)

Der Einfluss der Urteilsquelle auf psychometrische Eigenschaften von Skalen zur Messung kontraproduktiven und produktiven Arbeitsverhaltens
Oliver Rizmanoski & Bernd Marcus FernUniversität in Hagen(-> Ergebnis: Vorgesetzte und Kollegen können kontraproduktives Verhalten weniger gut einschätzen)

Strategien zur Bewältigung von Zielkonflikten in High Reliability Organizations: Typologische Betrachtung sicherheitsbezogener Regelverstöße
Sebastian Brandhorst & Annette Kluge Ruhr-Universität Bochum
(-> Ergebnis: es konnten verschiedene Gruppen von Typen identifiziert werden, die in unterschiedlichem Maße jeweils regelkonform und erfolgreich agierten. Für den Erfolg war ein gewisses Maß an Regelverletzung notwendig. Immerhin fast 30% der Personen erwiesen sich als dauerhafte Regelverletzer und erzielten dabei minimalen Erfolg).

Psychopathie und Arbeitsverhalten – eine sozioanalytische Perspektive BLICKLE, GERHARD; SCHÜTTE, NORA & JOHN, JULIA (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
(-> Ergebnis: es kommt stark darauf an, wie man Psychopathie erfasst. Man sollte nicht von klinischer Psychopathie im Arbeitskontext ausgehen. Psychopathen, die Gefühle verstehen, aber nicht nachempfinden, können durchaus erfolgreich im Arbeitsleben sein)

Keynote (Rob Briner): How evidencebased is work and organizational psychology? Why does it matter and what can we do about it? Raum: RW1 BRINER, ROB (University of Bath, UK)
(-> Ergebnis: Es gibt noch viel zu tun!)

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