Schlagwort-Archive: Beratung

Wenn Mitarbeiter sich ungeliebt fühlen

Konflikte auf dem Arbeitsplatz sind nicht selten. Es ist gut, wenn sie offen und sachlich ausgetragen werden.

Häufig ist jedoch ein Konflikt unterschwellig und eine Seite weiß gar nicht, dass sie an einem Konflikt beteiligt ist. Das ist kompliziert, da so ein Konflikt nicht offen ausgetragen werden kann.  Weiterlesen

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Absage, Feedback und dann?

Interviews, Testverfahren und Assessment Center sind die klassischen Instrumente zur Personalauswahl. Mittlerweile bieten viele gut aufgestellte Unternehmen und Behörden die Möglichkeit ein Feedback zu erhalten, auch wenn es mit der Bewerbung nicht geklappt hat.

Diese Möglichkeit sollte man unbedingt in Anspruch nehmen. Man sollte die Aussagen eines solchen Gesprächs aber nicht zu ernst nehmen.  Weiterlesen

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Unterschied zwischen Beratung und Therapie

Auch wenn die Begriffe klar getrennt werden, fällt mir immer wieder auf, dass die Bedeutungen sich manchmal überlappen. Darum fasse ich nun die Unterschiede kurz und knapp zusammen.

Beratung ist ein interaktiver Prozess zwischen mindestens zwei Menschen. Dabei ist mindestens eine Klientin und eine Beraterin in diesem Prozess involviert. Das Ziel ist, dass die Klientin mehr Klarheit über die eigenen Problemen und die Lösungsmöglichkeiten gewinnt. Als entscheidendes Element des Beratungsprozess kann die Hilfe zur Selbsthilfe genannt werden. In ihrer simpelsten Form dient die Beratung nur der Vermittlung von Informationen.

Dabei kann die Beratung interventiven oder präventiv wirken. In der Regel dauert die Beratung nur eine kurze Zeit. Ebenso handelt es sich oftmals um eine freiwillige Beratung, d.h. niemand wird zur Beratung verdonnert (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Die psychosoziale Beratung zielt auf eine Lösung eines aktuellen Problems ab. Vor diesem Hintergrund gibt es immer das Endziel der Steigerung der Problemlösekompetenz, Handlungskompetenz, Selbststeuerungsmöglichkeiten der Klientin. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die Selbsthilfebereitschaft.

Obwohl es um die Unterschiede zwischen Beratung und Therapie geht, sollte hier angemerkt werden, dass einige ForscherInnen diesen nicht sehen (bspw. Dryden und Feltham, 1994). Allerdings ist die Grenze in Deutschland durch die Gesetze klar geregelt. In der Beratung geht es nicht um Störungen, die mit einem Krankheitsbild zusammenhänge. In der Beratung geht es oft um normative Probleme wie Berufsfindung oder der Lösung von sozialen Konflikten.

Eine Therapie zielt auf Heilung bereits gegebener psychischer Probleme. Die ressourcenporientierte Förderung von Kompetenzen und Stärken als präventive Maßnahme zur Erhaltung der seelischen Gesundheit gehört nicht in den engeren Bereich der Therapie.

Genannte Quellen:

Dryden, W. & Feltham, C. (1994). Psychologische Kurzberatung und Kurztherapie: Einführung in die praktischen Techniken. München: Ernst Reinhardt Verlag.

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Eingeordnet unter Berufsberatung, Diagnostik

Beratung von hartnäckigen Besserwissern

Ich bin selbst ein Besserwisser und habe dementsprechend nichts gegen Meinesgleichen. Oft genug kommt es jedoch vor, dass ich mich frage, wie eine Person tatsächlich denken kann, dass sie etwas besser weiß.

Ein aktueller Fall. Eine Person (K.K.) sollte eine Beratung bekommen, da die Person seit Jahren arbeitslos war, eine Ausbildung abgebrochen hatte, den Führerschein zweimal verloren hatte und keine Besserung in Sicht war. Auf der Habenseite konnte K.K. einen Realschulabschluss vorweisen und wahrscheinlich einige Stärken im kognitiven Bereich. Dumm war K.K. also nicht, obgleich kein Intelligenztest eingesetzt wurde, um das zu testen.

Nun wurde mit einigen Anlaufschwierigkeiten ein sehr ausführliches Gespräch mit K.K. geführt. Die Person war schon im Jugendalter straffällig geworden. Die Impulsivität der Person hatte wohl auch zum Abbruch des Abiturs und zu den Führerschein-Verlusten geführt. Leider zeigte K.K. auch mit Ende 20 viel impulsives und wenig kontrolliertes Verhalten. So hatte K.K. ganz genaue Vorstellungen, wie er einen Job finden wollte. Er wollte diese Vorstellungen nicht teilen, meinte aber, dass er dafür keine Bewerbungsunterlagen erstellt werden müssten. K.K. wohnte immer noch zu Hause und es lag ihm nichts ferner als sich eine eigene Bleibe zu suchen.

Letzten Endes scheiterte das ganze. K.K. zeigte sich bis zuletzt sehr eigensinnig. Ich habe nach dem ersten langen Gespräch auch K.K. mit seinem Fehlverhalten eher direkt konfrontiert, statt ihm beratend zur Seite zu stehen. Eventuell hätte ich mehr Verständnis für seine Situation gewinnen können. Allerdings war dies nicht einfach, da K.K. an sich wenig offen wirkte, wenn es um Informationen zur eigenen Person ging.

Was mich erstaunte war, dass K.K. immer noch gerne erwähnte, dass er hätte Arzt werden sollen und dass er eventuell noch studieren wollte. Nichts, aber auch gar nichts in seinem Verhalten hätte erlauben können, dies als eine sinnvolle Optionen zu betrachten. Damals sagte ich nichts dazu. Heute denke ich mir, dass K.K. wahrscheinlich durch diese hehren Ziele ein positives Selbstbild aufrechterhalten wollte. Ratsuchende nennen zum Teil irreale Berufswünsche, die jedoch eine sehr wichtige, ihren Selbstwert erhöhende Funktion haben. Das mag eine Erklärung dafür gewesen sein. Auch mag es zum Teil erklären, warum K.K. sich so stark weigerte, einen anderen Weg zu gehen. Dafür hätte er sich mit seinem bisherigen „Versagen“ auseinandersetzen müssen und ein realistischeres Bild seiner Selbst gewinnen müssen.

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Eingeordnet unter Berufsberatung

Wie man als Versicherungsmakler, ….

die Kunden dazu bewegen kann, mehr an das Morgen zu denken und dabei auch eine sauere Miene heute in Kauf nehmen. Mehr Infos zur Vorsorge.

Das Ganze in der NYTimes.

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